• Menü
  • Nachrichten
  • Veranstaltungen
  • Nachrichten & Veranstaltungen
  • Seite

GdG grenzenlos

In der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Aachen-Nordwest, die im Nordwesten der Region Aachen Stadt an die Niederlande grenzt, sind seit dem 1.1.2010 die Pfarreien

zusammengeführt. Die GdG nennt sich seit 2019 "GdG grenzenlos".
Aufgrund der Historie und der geographischen Lage bestehen zwei Teilbereiche:

  • St. Heinrich, St. Laurentius, St. Martinus
  • St. Konrad, St. Philipp Neri, St. Sebastian, St. Peter

Hier eine Karte der GdG

An alle!

Impuls vom 24.9.2020

Kloster Wetterengel

Gute Nachricht
für alle, denen das Leben entgleitet,
für alle, die es besonders schwer haben,
für alle, denen nicht immer alles in den Schoß fällt.

Dass da einer ist,
der sich kümmert,
dem nicht egal ist,
was mit dir geschieht.

Dass da einer ist,
der für dich eintritt,
der dich groß macht
und dein Leben will.
Das ist wunderbar.

weitere Impulse

Top-Themen-Übersicht

 

Aufbau der GdG

Die rechtliche Basis der GdG grenzenlos bildet der Kirchengemeindeverband (KGV) Aachen-Nordwest. Er ist Anstellungsträger des kirchengemeindlichen Personals aller Pfarreien und fällt über den Verbandsrat wichtige Entscheidungen. Dazu ist ihm aus den Kirchenvorständen die entsprechende Kompetenz übertragen worden. Der Verbandsrat wird geleitet von einem der Pfarrer der GdG. Er setzt sich zusammen aus je zwei Mitgliedern aus allen Kirchenvorständen sowie aus allen amtierenden Pfarrern.

Die Organe der GdG sind der Leiter der GdG, das Gemeindeleitungsteam bzw. der Koordinierungskreis und der von den Gemeindemitgliedern direkt gewählte GdG-Rat.
Die GdG wird geleitet von Pfarrer Josef Voß.

Ziele der GdG

Wir wollen in unserer Gemeinschaft der Gemeinden Orte anbieten:

  • Die Menschen zu einem sinnerfüllten Leben finden lassen.
  • An denen Menschen lebendig erfahren, woraus Christen leben und worauf sie hoffen.
  • An denen Menschen sich für ein Leben aus dem Glauben begeistern.
  • Die der Vereinzelung und Entfremdung entgegenwirken.
  • Die Familien und gesellschaftliche Lebensformen fördern.
  • Die den Dialog zwischen den Generationen unterstützen.
  • Die Kinder und Jugendliche in die Mitte stellen.
  • An denen anders Denkende, anders Lebende und Fremde Raum finden.
  • Die den Schwächsten Schutz und Hilfe geben.

Gerne laden wir zu uns ein zum Feiern unserer Gottesdienste und Feste, zu Glaubenswochen und Wallfahrten, zum Besuch von Konzerten oder weiterer Veranstaltungen, deren Zeiten und Orte Sie den folgenden Seiten entnehmen können.

In unseren Informationen finden Sie Interessantes – hoffentlich auch für Sie selber.

Josef Voß: Abgabe von Ämtern

Josef Voß

Nach langer Überlegung habe ich zum 1. 9. 2020 verschiedene Ämter, die ich seit einigen Jahren innehabe, abgegeben. Dieser Schritt war notwendig, weil mir die nötigen Kräfte fehlen, die Aufgaben verantwortungsvoll und pflichtbewusst weiterhin wahrzunehmen.
Es handelt sich um die Aufgaben des Leiters der GdG ‚grenzenlos’, des Leiters des Kirchengemeindeverbandes Aachen-Nordwest und des Administrators für die Pfarreien St. Konrad mit Philipp Neri, St. Peter und St. Sebastian. Alle diese Aufgabenbereiche erfordern ein hohes Maß an Leitungsfähigkeit, Übersicht, Koordination, Personalführung, Krisenmanagement, Kommunikation und guten Nerven.
Ich weiß, dass ich an andere, wie auch an mich selber, hohe Erwartungen stelle. Aber in dieser Erwartungshaltung konnte ich den übertragenen Aufgaben nicht länger gerecht werden. Dann war es nur konsequent, die Erfüllung dieser Ämter in andere Hände zu legen. Wie das geschieht, ist Planung der Personalabteilung des Bistums, mit der meine Entscheidung abgesprochen ist, im Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen vor Ort.

Ich bitte um Verständnis für meine Entscheidung und um deren Annahme. Denn ich habe mich schon seit längerem ernsthaft geprüft, wann der Zeitpunkt gekommen ist, diese Ämter abzugeben. Nun war er da, weil es im Hinblick auf meine Gesundheit nicht mehr anders geht.

Dankbar bin ich für sehr viel Vertrauen, das ich erfahren habe. Es hat mich über lange Zeit stark gemacht, das zu tun, was ich als die mir zugedachte Aufgabe erkannt habe. Doch da ich spürte, dass ich immer schneller an meine Grenzen stieß und deshalb Gefahr lief, den Menschen nicht mehr angemessen begegnen zu können, war das Alarmsignal einfach da.

Ich bitte alle unserer GdG sehr herzlich darum, den Hauptamtlichen der GdG und den Angestellten des KGV, die ihren Vorgesetzten verloren haben und sich neu aufstellen müssen, sowie den Mitgliedern des ‚Koordinierungskreises St. Konrad, St. Sebastian, St. Peter’ mit Vertrauen und Verständnis zu begegnen. Sie gehen in eine neue Zeit.
Als Seelsorger in der GdG und als Pastor in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus bleibe ich weiterhin im Dienst.

Josef Voß

Brief der Gemeindeleitung wegen Instruktion aus Rom

Briefpapier und Füllfederhalter

Im Juli veröffentlichte die Kleruskongregation in Rom eine Instruktion, die hohe Wellen schlägt.
Die Gemeindeleitung St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus und der Koordinierungskreis St. Konrad, St. Peter und St. Sebastian beziehen dazu vor ihren Gemeinden Stellung:

In der Instruktion wird vom Geist des letzten Konzils gesprochen, durch das eine Öffnung der Kirche in die Gegenwart hinein angestrebt wurde. Wir begrüßen die Anerkennung der Würde, die allen Getauften durch das Konzil zuerkannt wird, sehr.
Um so schwerer können wir verstehen, dass im folgenden Text die Stellung des Priesters bzw. Pfarrers einer Pfarrei überaus einseitig betont wird. Dadurch wird die Stellung der Laien in ungebührlicher Weise herabgesetzt.
Die Instruktion hält fest: Die Leitung einer Pfarrei bleibt ausschließlich dem Pfarrer übertragen. Andere Personen werden nie Teil haben können an der Leitungsgewalt des Pfarrers.

Diese Aussagen treffen unsere Arbeit als vom Bischof bestellte Gemeindeleitung bzw. Koordinierungskreis ins Mark. Wir fühlen uns mit Füßen getreten und unsere Arbeit missachtet. Wir setzen unsere ganze Kraft und Glaubensüberzeugung dafür ein, am Ort eine lebendige Kirche Jesu Christi zu gestalten und zu verantworten. Dabei wissen wir uns im Teilen der Leitungskompetenz mit dem Pfarrer und Pfarradministrator in derselben Verpflichtung und Verantwortung.
Nach dem Text der Instruktion dürfte es uns nicht geben: nicht diese Möglichkeit, letzte Verantwortung zu tragen, die wir mit Engagement und Leidenschaft einbringen. Deshalb verletzt und empört uns die römische Instruktion sehr!

Wir fragen uns aber auch: Wenn die Ausrichtung der Leitung allein auf den geweihten Priester zielt – wie soll dies dann funktionieren in dieser Zeit, in der es bei weitem nicht genug Priester gibt? Wie soll das Gemeindeleben letztverantwortlich geregelt werden, wenn darüber nur der Priester entscheiden darf, der aber nicht existiert? Was wird aus der Lebendigkeit der Gemeinden vor Ort, wenn Menschen sich letztverantwortlich einbringen wollen, aber nicht wissen, ob sie es dürfen?

Wir erkennen in der Instruktion eine traditionelle, zwar kirchenrechtlich saubere Definition der „Leitungsgewalt” des Priesters, die aber in keiner Weise mit der Wirklichkeit vereinbar ist. Die Instruktion überhöht die Macht der einen (Priester, die zunehmend fehlen oder nicht mehr können), sie diskriminiert die anderen (Laien, die noch da sind und sich einsetzen), und stellt Prinzipien auf, die die ohnehin dramatische kirchliche Situation in eine Sackgasse führen.
Wir fragen uns entsetzt: Was soll das? Wohin führt das?
So hat Kirche keine Chance und keine Zukunft.
Solange wir dürfen, werden wir uns mit ganzem Einsatz für die uns anvertrauten Gemeinden bereithalten und gemeinsam mit dem Pfarrer und Pfarradministrator Leitung und Verantwortung wahrnehmen. Dazu jedoch brauchen wir noch viel mehr als früher die Unterstützung unserer Gemeinden.

Die Gemeindeleitung in St. Heinrich, St. Laurentius und St. Martinus
Der Koordinierungskreis St. Konrad, St. Peter und St. Sebastian

Weitere Informationen zum Thema

Top-Themen-Archiv