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Gedanken zur Fastenzeit

Es ist jetzt eine hohe Zeit für Enthaltsamkeit, für Abstinenz, für Askese.

Jetzt ist die rechte Zeit zu fasten, sich zu enthalten, demütig zu sein.

Aber nicht aus Gründen allgemeiner gesellschaftlicher Ansprüche an körperliche Schönheit oder um abzuspecken auf Grund ärztlicher Ratschläge, nein!

Vielmehr freiwillig, sozusagen ehrenamtlich,
zur Läuterung unserer Seele,
zur Durchblutung unseres Gewissens,
zur Renovierung und inneren Aufbereitung
unserer verblassenden Glaubenswerte.

Jetzt ist eine gute Zeit für persönliche Exerzitien, für religiöse Übungen, um den kleinen und großen Versuchungen widerstehen zu können, um widerstehen zu wollen.

Jetzt ist die Zeit, sich unserer göttlichen Beziehungen wieder bewusst zu werden.

Jetzt ist die Zeit für eine Stärkung unseres geistlichen Inneren, damit wir uns nicht bereits mit dem oberflächlichen Äußeren zufrieden geben.

Es ist immer die Zeit, die Botschaften des Heiligen Geistes wahrzunehmen,
dass wir nicht das Vordergründige,
dass wir nicht die lauten Rufe der Marktstände der Welt bereits als die komplette Wahrheit ansehen.

Es ist immer die Zeit, immer wieder von Christus zu lernen – wenn wir es denn wollen.

Es ist immer eine gute Zeit zu beten – dafür sollten wir uns die Zeit nehmen.

Dann wird es eine frohe Zeit, sich auf Ostern und Pfingsten zu freuen.

Und auf alle Tage unseres Lebens!
Und in Ewigkeit – Amen.

Paul Radermacher