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Advent:Ein dreifaches Warten

231021-Ampel
Datum:
26. Nov. 2023
Von:
Catharina KleinGerlinde Lohmann und Hans Brunner

Der Advent ist längst nicht mehr die „stillste Zeit im Jahr“. Er ist auch nicht nur eine „Vorweihnachtszeit“. Der Advent hat seinen eigenen Charakter: Es ist das Warten auf den kommenden Herrn. In diesem Jahr ist die Adventszeit ein Warten in Kurzfassung, denn noch kürzer geht es nicht:
Der 24. Dezember ist der 4. Advent und zugleich Heiligabend.

Wie sah und sieht das adventliche Warten aus?

Für die ersten Christen hieß Advent: Warten auf das Wiederkommen des Herrn. Und das wird sehr bald sein!

Aber die Wiederkunft blieb aus. Daher setzten die nächsten Christen-Generationen darauf, die Botschaft Jesu aufzuschreiben, sie in ihre Zeit zu übersetzen und sich im Alltagsleben an ihr zu orientieren. Für sie hieß Advent, dass Jesus in ihrem Leben ankommt.

Viel später erst entwickelte sich das Weihnachtsfest und in der Folge die Vorbereitung auf die Feier der Geburt Jesu.
Das ist unser „gewohnter“ Advent: das Warten aufs Christkind, auf Jesus als Person.

Wenn wir vom dreifachen Warten sprechen, dann ist es mehr als ein Blick in die Geschichte.

Advent ist auch heute dreifach:
1. wachsam sein, wie und wo und wann Gott begegnet (1. Advent)
2. den Weg bereiten, dass Gottes Liebe spürbar wird (2. Advent)
3. auf den hinweisen, der zu uns kommen wird (3. Advent)

Wir laden ein, den Weg des dreifachen Wartens gemeinsam zu gehen. Herzliche Einladung zur Mitfeier der Gottesdienste an den Adventssonntagen und am Weihnachtsfest.

Für den Liturgie-Vorbereitungskreis:
Gerlinde Lohmann und Hans Brunner